Jutta

Schon von Kindesbeinen an wollte Jutta unbedingt Musik machen. Dass sie zunächst mit Blockflöte begann, ist Jutta nicht anzulasten - Ihre Eltern hatten sie ihr geschenkt. Aber, um ein weitläufiges Missverständnis auszuräumen: Blockflöte ist nicht automatisch ein Folterutensil, sondern kann ein richtiges Musikinstrument sein. Und bei Jutta hat die Flöte ganz offensichtlich die Liebe zur Musik bestärkt, da sie schon bald damit anfing, zwei weitere Instrumente zu lernen: Klavier und Geige.

 

Eine wichtig Weiche für Juttas musikalischen Werdegang wurde gestellt, als sie in der Schule in einem Vokalensemble mitwirkte: Nicht nur Jutta entdeckte, dass ihre größte Leidenschaft und ihr größtes Talent in ihrer Stimme lagen - auch andere wurden auf sie aufmerksam. Ganz folgerichtig wählte sie als Hauptfach für ihr Abitur Musik mit Schwerpunkt Gesang (ja, ja, so etwas ist möglich - und das Abitur gilt!). Parallel dazu begann Jutta im Alter von 17 Jahren bei der renommierten Sängerin Elisabeth Haumann mit einer klassischen Gesangsausbildung als lyrischer Sopran - und betrat bald größere Bühnen.

 

Das Mitwirken auf der Freilichtbühne Augsburg an dem Stück "Die lustigen Weiber von Windsor" oder an Chorprojekten wie dem "Requiem in d-Moll" von W. A. Mozart unter der Leitung von Heinz Dannenbauer gehören ebenso in ihre musikalische Biografie wir ihre Teilnahme an klassischen Vokalensembleprojekten unter der Leitung von Matthias Privler.

 

Wie es der glückliche Zufall wollte, gerade als die real voices nach einer Sängerin suchten, erfuhr Helmut, dass Jutta - die beiden kannten sich bereits - momentan frei war und ihrerseits nach einer neuen musikalischen Herausforderung suchte. Blitzschnell ergriff Helmut die Gelegenheit - wer zuerst kommt, mahlt zuerst - und machte Jutta den Vorschlag, bei den real voices einzusteigen. Und Jutta sagte ja ...